Offroad Tour in Albanien – Von Gramsh nach Berat

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Bereits bei der Anfahrt nach Gramsh werden Fahrer und Technik gefordert, wählt man die Route über Korca. Allerdings ist dies nur ein kleines Vorspiel. Die Offroad Tour von Gramsh nach Berat erfüllt auch die höchsten Träume jeden Offroad Fans. Die Ansprüche an die Technik sind hoch und Reifen für schweres Gelände unverzichtbar. Im besten Fall sind MT-Reifen montiert, um bei einer vorher herrschenden Schlechtwetterperiode keine Abschlepphilfe in Anspruch nehmen zu müssen.

Auf in Richtung Berat

In Gramsh angekommen, wird man bei Fragen nach der genauen Route keine Antworten finden, da sie die Einheimischen nur vom Hören kennen. Aus diesem Grund ist eine gute Vorbereitung zum Routenverlauf vor Fahrtantritt empfehlenswert. Allerdings zeigen die Bewohner von Gramsh Hilfsbereitschaft und geben den Offroad-Fahrern gerne ihre Handynummer, um sie bei Bedarf mit vorhandenen Traktoren aus dem Gelände zu ziehen.

Die etwas über 40 km lange Route nimmt zwar nur ungefähr 3,5 Stunden in Anspruch. Wenn alles gut geht und vorher keine Regenfälle waren. Aber sie ist definitiv kein Picknickausflug, sondern fordert Mensch und Material. Sie führt von Gramsh nach Sotire und von dort weiter nach Dardhe. Dardhe ist der Startpunkt zum Aufstieg auf den Mount Tomorri, den albanischen Olymp über den nördlichen Gipfel Cuka Partizan. Von hier aus führt die Route über eine Asphaltstraße in die Nähe von Berat. Allradantrieb, schwere Bereifung und eine große Bodenfreiheit sowie kurze Karosserieüberhänge sind Voraussetzungen, um die Strecke ohne Fahrzeugschäden zu überstehen.

Alle Schwierigkeitsgrade sind vorhanden

Die Route führt über typisch ländliche Straßen, die kaum gewartet werden. Bei der Bevölkerung von Gramsh ist die Straße von Sotire nach Dardhe unbekannt, obwohl sie in Google Earth sichtbar ist. Nach der Fahrt weiß man auch, warum. Während die Strecke ab der Überquerung des Flusses Devoll bis nach Sotire verhältnismäßig einfach zu fahren ist, wird es im Anschluss richtig schwierig. Bis Dardhe werden bereits bei trockenem Gelände hohe Anforderungen an das fahrtechnische Können und das Fahrzeug gestellt. Verwachsene Wege, Engstellen und kleine Abhänge auf jeder Seite fordern die volle Konzentration. Unter schlammigen Bedingungen nach einem nicht allzu starken Regenfall erhöht sich der Schwierigkeitsgrad und es kann zu echten Problemen kommen. Ist dieses Stück jedoch geschafft, geht es locker weiter bis Berat.

In Berat angekommen bietet sich für Naturfreunde die Möglichkeit, eine der Führungen in den Nationalpart am Mount Tomorri zu buchen. Von der entspannten Tour mit der Besichtigung des Schlosses bis hin zum zweitägigen Gipfelaufstieg auf den südlichen Gipfel Mali i Kurbanit gibt es für jeden Geschmack das passende Angebot.

Artikel erstellt für Reifen4x4.com

Quellen: wikiloc.com, albtourist.net

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